funkbasiert:
Ein Funksender gekoppelt mit der Beschallungsanlage versorgt den gesamten Raum. Jeder Hörgeschädigte ist mit einem eigenen Empfänger zu versorgen. An diesen kann entweder ein Kopfhörer oder eine individuelle Induktionsschleife angeschlossen werden.
Funkbasierte Hörhilfen werden in der Regel nicht unter diesem Begriff beworben.
Sie finden sich als Tourguide- und / oder Dolmetschersysteme im Markt. Der Einsatz als Hörhilfe ist nur eine der möglichen Einsatzzwecke.
infrarotbasiert:
Ein Sender – gekoppelt mit der Beschallungsanlage – wandelt das Audiosignal in ein speziell moduliertes Signal, das Infrarotstrahler ansteuert und das abgegebene Licht entsprechend moduliert. Jeder Hörgeschädigte ist mit einem eigenen Empfänger mit Kopfhörern zu versorgen, der das ‚Lichtsignal‘ wieder zurückwandelt. Das Lichtsignal liegt im Infrarotbereich und ist für das menschliche Auge nicht sichtbar.
Viele ältere Anlagen aus der Zeit der wesentlich stärker regulierten Funkfrequenzen basieren auf diesem Systemansatz.
Nachteil einer infrarotbasierten Anlage ist die notwendige Sichtverbindung zwischen Sender und Empfänger, daher inzwischen häufig durch funkbasierte Anlgen ersetzt.
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