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Hörhilfen, Dolmetscheranwendungen & Führungssyteme



Hörunterstützung
Dolmetscheranwendungen
Besucherführungen


Induktionsschleife vs. funkbasierte Hörunterstützung

Schwerhörigenverbände favorisieren in der Regel den Festeinbau von Induktionsschleifen. Die Hauptargumente sind die permanente Verfügbarkeit, der sehr geringe Wartungsaufwand und die überschaubaren, einmaligen Kosten bei Neubauten bzw. grundlegenden Sanierungsmaßnahmen.

Dem gegenüber stehen praktische Erfahrungswerte:

  • eine nicht unerhebliche Anzahl von heutigen Hörhilfen verfügt nicht mehr über die benötigte T-Option bzw. sie ist nicht aktiviert
  • gerade im kirchlichen Bereich treffen wir vermehrt auf Menschen, deren Hör- und Konzentrationsvermögen bereits beeinträchtigt ist, aber (noch) kein Hörgerät nutzen
  • in unseren Kirchengebäuden ist eine nachträgliche Verlegung einer Kabelschleife häufig aufwendig bzw. durch Auflagen des Denkmalschutzes erschwert

So ist ein funkbasiertes, modulares System zur Hörunterstützung häufig die bessere Lösung. Es ist sofort einsatzbereit, da keine baulichen Maßnahmen erforderlich sind. Das System ist sowohl über die T-Option im Hörgerät als auch mit Kopfhörer nutzbar.
Der bedeutendste Vorteil gegenüber einer installierten Induktionsschleife liegt aber in der grenzenlosen Mobilität. In Verbindung mit dem Hand- bzw. Taschensender ist das System in beliebigen Räumen, so z.B. auch im Bibelkreis oder Seniorenheim, mit wenigen Handgriffen einsetzbar.
Sowohl Synexis von Beyerdynamic als auch die Tourguidesysteme von Sennheiser als modulares System wird individuell nach Ihren Wünschen zusammengestellt und können jederzeit ergänzt werden.

Unser Tipp:
  • wenn es baulich möglich ist, ist die Induktionsschleife immer die erste Wahl
  • ist es baulich schwierig zu realisieren, oder liegen mehrere Anwendungsfälle oder Orte vor, ist die Führungsanlage die bessere Wahl


Hörunterstützung, Dolmetschersystem, Besucherführung

- Kann denn ein einziges System diese drei doch sehr unterschiedlichen
  Anwendungsszenarien zufriedenstellend abdecken?


Ja, es kann, weil das gleiche Prinzip zu Grunde liegt. Ein Tonsignal wird individuell zu einem Zuhörer gesendet.

► im Fall des Hörgeschädigten wird das Signal, das in der Regel
    über die Lautsprecher übertragen wird und bei dem Zuhörer
    überlagert mit den Umgebungsgeräuschen ankommt, sauber in
    den Kopfhörer oder die Hörhilfe eingespeist

► im Fall der Dolmetscheranwendung möchte man den jeweiligen
    Zuhörern unterschiedliche Sprachen zugänglich machen, ohne
    damit das Umfeld zu stören

► bei Führungen möchte eine Gruppe den Erklärungen
    konzentriert folgen können und weder andere Personen stören
    noch wie ein Bienenschwarm aneinander kleben.

Lohnt sich die Anschaffung, z.B. in einer Kirchengemeinde?

Bedenkt man, dass die Anlage sonntags als Hörhilfe und Dolmetschersystem zur Verfügung steht, in der Woche für Kirchenführungen genutzt wird und in den Bibel- und Seniorenstunden als mobile Hörhilfe die Stimme der Pfarrerin, des Pfarrers schont, ja. 


Analog, digital, Beyerdynamic, Sennheiser - was denn nun?

Ja, es kann verwirren.

Das digitale Tourguide 2020-D von Sennheiser und das analog arbeitende Synexsis von Beyerdynamic sind in sich abgeschlossene Systeme mit bestens aufeinander abgestimmten Systemkomponenten. Beide arbeiten im weltweit anmelde- und gebührenfreien ISM Funkfrequenzband und sind damit international einsetzbar. Die digitale Technik brilliert systembedingt mit einer glasklaren und störungsfreien Übertragung.  An der Grenze der Reichweite reisst das Signal allerdings komplett ab, bei einer analogen Übertragung ist da eventuell noch einiges zu verstehen. Abgesehen vom Preis dürfte der ausschlaggebende Punkt eher im Detail liegen, Gewicht und Handhabung.  

Sennheiser Tourguide EK 1039 hat eine Sonderstellung. Durch die Abstimmung auf die Sender der ew und 2000der drahtlosen Serien ist häufig bereits einiges an Technik vorhanden, das gerade bei einem multifunktionalen Einsatz entscheidend werden kann. Seitens der Frequenzen liegt das System in den von Funkmikrofonen benutzten Frequenzen, muß daher im Frequenzmanagement mit beachtet werden, hat aber dadurch die meisten nebeneinander nutzbaren Kanäle.


Bieten Sie keine Anlagen auf Infrarotbasis mehr an?

Natürlich bieten wir diese noch an, z.B. das System von Sennheiser. Im Gegensatz zu den Führungsanlagen können die Infrarotsysteme nur als stationäre Hörhilfe betrieben werden und bieten in der Regel wenig Kanäle (im Hinblick auf Dolmetscheranwendungen). Sie sind abhörsicher, benötigen aber quasi Sichtverbindung zwischen Sender und Empfänger. Gerade letzteres ist im kirchlichen Bereich häufig eher lästig. Ältere, schwerhörige Personen bleiben oft sitzen wenn die Gemeinde aufsteht. Dunkle Räume bieten dem INfrarotsignal wenig Reflexionsmöglichkeiten und so reisst das Signal häufig ab. Das gleiche kann schon passieren, wenn man sich umdreht. Das ist alles durch eine höhere Anzahl an Sender im Raum zu kompensieren, das macht sich dann aber auch im Preis bemerkbar. In den letzten Jahren haben wir da kein System mehr verkauft.