Festinstallation

 

Unser Verleihangebot
Verleihshop Veranstaltungstechnik

 

Beschallung Installation Tontechnik Akkubox digitales Mischpult (Funk-)mikrofon Lautsprecher Lautsprechermanagement Verstärker
Kirchenbeschallung Veranstaltungstechnik
Demo Gottesdienst Kundgebung Lesung Open Air Seminar Sommerfest Strassenfest Vortrag Weihnachtsmarkt
Architekturbeleuchtung LED PAR-Scheinwerfer Profiler Theaterscheinwerfer
Dolmetschersystem Hörhilfe Induktionsschleife Schwerhörigenanlage
Gemeinschaftshaus Institut Kirche Kita Schule Stadthalle Bühnen Chorpodeste Dirigentenpult Traversen

 

 


100 V Technik


100 V Technik ist "out", es lebe die Musiktechnik. Das hören wir oft.

Aber die Vorteile der 100 V Technik - wie da sind »verlustfreiere Signalübertragung« bei kleinem Kabeldurchmesser und die problemlose »Parallelverschaltung« gelten nach wie vor.

In verteilten Systemen bei großen Kabellängen bietet sich immer ein 100V / 70V Betrieb (auch hochohmiger Betrieb genannt) an. Je höher die Spannung, desto kleiner die Kabelverluste, in der Folge können wesentlich kleinere Kabelquerschnitte eingesetzt werden.

In der Praxis arbeiten heute aber nahezu alle produzierten Lautsprecher und Verstärker im Niedervoltbereich (niederohmig - aus der häuslichen HiFi - Technik bekannt, 4 oder 8 Ohm).  In der Folge wird am Verstärker hoch transformiert und in der Lautsprecherbox wieder hinunter. Dabei entstehen qualitative Verluste in der Übertragung. Das Gewicht der  notwendigen Trafos steigt mit der Leistung und machen die Geräte schwer, abgesehen vom preislichen Aspekt. Auf der anderen Seite ist Verstärkerleistung aufgrund der heutigen Digitaltechnik günstig und reichlich vorhanden.

Daher geht man bei höheren Lautsprecherleistungen heute gern auf niederohmigen Betrieb über und nimmt die Kabelverluste in Kauf bzw. nimmt größere Querschnitte. Erst aber einer Kabellänge von mehr als 60 - 100 m kommt man an die Grenze, ab der 100 V Technik wirklich sinnvoller ist.

Oder eben in dezentralen Beschallungsanlagen, wie in Schulen, Hotels, Kaufhäusern, Krankenhäusern ist diese Technik heute noch unübertroffen. Das gleiche gilt in vielen alten Kirchengebäuden und überall dort, wo zahlreiche Nebenräume in die Beschallung einbezogen werden.

Häufig werden die Anlagen auch gemischt konzipiert. Die größeren Lautsprechersysteme, z.B. im Kirchenschiff oder die Haupt PA in der Arena arbeiten niederohmig, Die Lautsprecher in oder unten den Emporen und für die Nebenräume werden hochohmig in 100V-Technik umgesetzt.