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Drahtlose Mikrofone - Neue Regelung

Neue Bedingungen für den Betrieb drahtloser Mikrofonanlagen


Aktuell:

April 2017

Seit den Versteigerungen der Funkfrequenzen ab 2010 zu Gunsten des LTE-Betriebes teilen sich die anmeldepflichtigen Funkmikrofone das Frequenzspektrum mit den terrestischen Fernsehsendern. Mit der Umstellung des Fernsehstandards auf DVB-T2 am 29. März 2017 änderten sich leider auch die Kanalbelegung der Sender. Frequenzbereiche, die bis dato mit DVB-T belegt waren, sind frei geworden, andere Bereiche, die frei waren, sind nun belegt.
Je nach Funkmikrofonanlage und den programmierten Frequenzen kann dies zu massiven Störgeräuschen bzw. im einfachsten Fall zur Einschränkung der Reichweite führen.
In der Regel (abgesehen von den unteren Preisklassen) decken die Funkmikrofonanlagen einen Frequenzbereich von mehr als 20 MHz ab, der durchstimmbar ist, sodass eine Umprogrammierung der Sendefrequenzen Abhilfe schafft. Dies sollte in jedem Fall gemacht bzw. überprüft werden, da sonst die Nachbarn in ihrem Fernsehempfang gestört werden könnten.
Eine komplette Liste der momentan durch DVB-T2 genutzten Frequenzen findet man hier.

In Berlin und Umgebung sind es folgende Frequenzblöcke, die durch DVB-T2 blockiert sind (aktuelle Messungen in Berlin Anfang April):

Kanal 25,  502 - 510 MHz
Kanal 27,  518 - 526 MHz
Kanal 31,  550 - 558 MHz
Kanal 33,  566 - 574 MHz
Kanal 40,  622 - 630 MHz
Kanal 42,  638 - 646 MHz
Kanal 47,  678 - 686 MHz

Dezember 2015

Die Bundesnetzagentur hat den VHF-Bereich von 174 - 230 MHz zur allgemeinen Nutzung freigegeben.
Inwieweit ein wirklich störungsfreier Betrieb möglich sein wird - das Frequenzband wird mit einer Anzahl anderer Nutzer geteilt - wird sich zeigen. Wir sind gespannt, wie die Hersteller darauf reagieren werden, der Bereich wurde ja vor vielen Jahren schon einmal intensiv von Funkmikrofonen genutzt.

Aktuelle Übersicht der Bundesnetzagentur


September 2015

DEADLINE 31.12.2015
Juni 2015

Ein weiteres Frequenzpaket geht an LTE:
  • ab sofort steht der Bereich 710 - 790 MHz, der erst vor kurzem für mobile Anwendungen freigeben wurde, in dieser Form nicht mehr zur Verfügung.
  • es entsteht aber eine neue Mittenlücke, 733 - 758 MHz, die soweit momentan feststeht, in Zukunft weiter für mobile und stationäre Anwendungen genutzt werden darf. Bis jetzt allerdings anmelde- und gebührenpflichtig.
    D.h., liegen neu angeschaffte Mikrofone in diesem Bereich der Mittenlücke, können sie weiterhin genutzt werden, bzw. zumindest die Frequenzen, die in diesem Bereich liegen.
    Sind Geräte ausserhalb der neuen Mittenlücke für diesen Frequenzbereich angeschafft und angemeldet worden, ist von einer Entschädigungsleistung auszugehen.

Die alten Frequzenzen laufen Ende dieses Jahres endgültig aus:

  • die Frequenzbereiche 790 - 820 MHz und 835 - 863 MHz, bis dato anmelde- und gebührenfrei, dürfen nur noch bis Ende dieses Jahres genutzt werden.
    Schon jetzt ist aber vielerorts ein Betrieb durch vorhandenes LTE-Signal praktisch weder möglich noch erlaubt.


Frequenzverschienungen durch DVB-T2:

    • Wie Sie sicher der Presse entnehmen konnten, wird der Standart für das terrestische Fernsehen DVB-T in den kommenden Jahren abgeschaltet und komplett durch DVB-T2 ersetzt. Leider geht damit einher, dass sich die lokalen Fernsehübertragungsfrequenzen ändern werden. Das kann bedeuten, dass Frequenzen, die im anmelde- und gebührenpflichtigen Bereich 490 - 690 MHz momentan störungsfrei funktionieren, dies in naher Zukunft nicht mehr tun. In der Regel ist dies nicht so schlimm, da die meisten Funkmikrofone Abstimmbereiche von 20 MHz und mehr haben, TV-Kanäle aber nur 8 MHz breit sind und nie nebeneinander belegt werden. Es kann aber bedeuten, dass die Frequenzen neu eingestellt bzw. bei vielen parallel genutzen Mikrofonen neu berechnet werden müssen.

    Neue Frequenzen:

    • Neben den bereits bekannten Frequenzbereichen 823 - 832 MHz und 1786 - 1805 MH wird immer mehr der Bereich im 2,4 GHz Band von Mikrofonherstellern favorisiert. Dieser Bereich wird hauptsächlich von WLAN genutzt. Für die Hersteller ist die Produktion sehr günstig, der Frequenzbereich ist sicher über viele Jahre frei nutzbar. Negativ ist allerdings die prinzipiell niedrige Reichweite und die Überlastung des Bereiches.
      Auf Grund der schlechte Reichweite ist eine Platzierung des Empfängers sehr nah am Sender - in der Regel direkt auf der Bühne - empfehlenswert.

    • Die ersten drahtlosen Anwendungen im 5 GHz Bereich sind im Markt - ebenfalls ein Bereich, der dem WLAN zur Verfügung steht, aber z.Z. von vielen Endgeräten noch nicht genutzt wird. Hier muss praktisch eine Sichtverbindung zwischen Sender und Empfänger gegeben sein. Ob dies für bewegte Funkmikrofone sinnvoll nutzbar ist, wird man in Zukunft sehen.

    • Ein weiterer Ansatz ist die Nutzung des sogenannten DECT - Bereiches, der z.Z. in der Regel von drahtlosen Festnetztelefonen genutzt wird. Zwei namhafte Hersteller haben hier vor kurzem Anlagen hauptsächlich für den Konferenzbereich vorgestellt. Der Vorteil hier liegt darin, dass alle in Reichweite befindlichen Anlagen - also Telefone und Mikrofonanlagen - miteinander über das gleiche Protokoll kummunizieren und sich Frequenzteilbereiche zuordnen und sich somit gegenseitig nicht stören.


    Übersicht über die einzelnen Frequenzbereiche:

    Frequenzen




    32,475 - 34,325 MHz Funkmikrofone anmelde- und gebührenfrei
    36,610 - 38,125 MHz Funkmikrofone anmelde- und gebührenfrei
    174 - 230 MHz Funkmikrofone i. d. Regel keine neue Zuteilung



    470 - 694 MHz Funkmikrofone Einzelgenehmigung auf Antrag
    733 - 758 MHz Funkmikrofone Einzelgenehmigung auf Antrag
    823 - 832 MHz Funkmikrofone anmelde- und gebührenfrei
    863 - 865 MHz ISM Band - alles möglich anmelde- und gebührenfrei



    1786 - 1805 MHz Funkmikrofone anmelde- und gebührenfrei
    1880 - 1900 MHz DECT anmelde- und gebührenfrei
    2400 - 2483,50 MHz WLAN, Funkmikrofone, etc anmelde- und gebührenfrei
    5150 - 5350 MHz WLAN, Funkmikrofone, etc anmelde- und gebührenfrei
    5470 - 5725 MHz WLAN, Funkmikrofone, etc anmelde- und gebührenfrei






    Weitere Frequenzen




    694 - 733 MHz Funkmikrofone bis 31.12.2015 nachrangig nutzbar
    733 - 790 MHz Funkmikrofone bis 31.12.2015 nachrangig nutzbar
    790 - 820 MHz Funkmikrofone bis 31.12.2015 nachrangig nutzbar
    838 - 863 MHz Funkmikrofone bis 31.12.2015 nachrangig nutzbar




                        
    Stand Mai 2015

    Juli 2014

    Zum 1. Juli 2014 erleichtert die Bundesnetzagentur die Nutzung von Funkfrequenzen:
    • keine Festlegung mehr auf einzelne fest vorgegebene Einzelfrequenzen, es können nun ganze Frequenzbereiche zugeteilt werden 
    • der gesamte Bereich von 490 - 790 MHz (ausser 608 - 614 MHz) ist sowohl für den stationären als auch den mobilen Betrieb freigegeben.

    Januar 2014

    In Berlin-Tegel haben wir im Januar das erste Mal ein Signal des zweiten Mobilfunkbetreibers im ehemaligen freigebenen Frequenzband gemessen.  Es wird nun immer enger für die alten Funkmikrofone. Der Bereich 791 - 811 MHz und damit auch 833 - 852 MHz (Uplink) sind inzwischen praktisch betroffen.

    AKG hat seine Austauschaktion bis in den kommenden Sommer hinein verlängert und bietet sehr günstige Konditionen bei dem Umtausch! Bitte sprechen Sie uns an.


    Aug. 2013


    In Berlin ist nahezu überall der Bereich 801 - 811 MHz durch LTE genutzt und damit auch 842 - 852 MHz (Uplink). Weitere LTE Sender nutzen z.Z. nur Frequenzen im 2,5 GHz Bereich. Die genannten Bereiche solten in Berlin nicht mehr genutzt werden.

    --

    Einige Hersteller bieten günstige Anlagen im 2,4 GHz (WLAN) Bereich an.
    Unsere Erfahrung zeigt hier massive gegenseitige Störungen von Funkmikrofonen und WLAN. Der WLAN Bereich ist durch die starke Bebauungsdichte in der Stadt ohnehin bereits überlastet.


    Nov. 2011

    Endlich ist es soweit: der Bund entschädigt ...
    ... aber, aber, aber:
    • nur ab einen Anschaffungswert von über € 410,00
    • es wird nur der Restbuchwert berücksichtigt
    • aktuelle Störung muss nachgewiesen werden

    mehr dazu unter www.shure.de


    Okt. 2011

    Bereis aktive LTE Sender finden Sie hier in einer sehr schönen Übersicht.



    Unser Angebot:


    Messtechnische Erfassung der Frequenzbelegung vor Ort

    • Anfahrt innerhalb Berliner Autobahnring
    • Sichtung vorhandener Funkmikrofone
    • messtechnische Ermittlung von durch LTE, DVB-T belegter oder weiterer gestörter Frequenzbereiche
    • ausführliches Beratungsgespräch, schriftliche Dokumentation und  Erstellung eines einfachen Frequenzplanes
    • Austauschangebot unter besonderer Berücksichtigung aktueller Umtausch- bzw. Umrüstaktionen
    • Hilfestellung bei eventuell notwendiger Beantragung von neuen Funkfrequenzen

    Eingesetzte Messtechnik:  Spektrumanalyser Winradio WR-G33WSM (30 - 1000 MHz) in Kombination mit der Shure Wireless Workbench Software.

    Unser Preis:   €  175.00 inkl. MwSt.



    Info:

    Drahtlose Mikrofone sind aus dem Alltag der Audiotechnik nicht mehr wegzudenken. Ob Rundfunk, Fernsehen, Musikbands, Theater, Schulen, Kongresszentren etc. - alle benötigen drahtlose Mikrofone um ihre Medieninhalte zu übertragen. Dafür wurden bisher Frequenzen bereitgestellt auf denen eine Mikrofonübertragung stattfindet. Diese Frequenzen wurden jetzt zu Gunsten des drahtlosen Internetverkehrs neu versteigert und stehen aus technischen Gründen den drahtlosen Mikrofonen in absehbarer Zeit nicht mehr zur Verfügung.

    Eine neue Frequenzregelung wurde 2010 von der Bundesnetzagentur erarbeitet, die es allen Anwendern ermöglicht, weiterhin drahtlose Mikrofone einzusetzen. Allerdings lassen sich die alten Anlagen nicht im neuen Frequenzbereich betreiben, so dass eine Neuanschaffung in den überwiegenden Fällen unumgänglich wird.

    Mit der Digitalen Dividende bezeichnet man den Frequenzbereich, der vom terrestrischen Rundfunk aufgrund dessen Digitalisierung (z.B. DVB-T) nicht mehr benötigt wird. Dabei handelt es sich unter anderem um die Frequenzen zwischen 790 MHz und 862 MHz und Frequenzen aus dem Bereich um die 1,8 GHz und 2,6 GHz.

    Die Verfügung 91/2005, mit der die Frequenzbereiche 790 - 814 MHz und 838 - 862 MHz für den Betrieb von Funkmikrofonen allgemein zugeteilt wurden, läuft am 31.12.2015 aus und wird nicht verlängert! Alle Nutzer von drahtlosen Mikrofonsystemen in diesen Frequenzbereichen müssen ab sofort Störungen durch LTE hinnehmen! (3.3.2010)

    Lediglich der kleine Bereich von 863 - 865 MHz, der hauptsächlich von drahtlosen Kopfhörern in den Wohnungen, Babyrufanlagen, Personenführungsanlagen etc. genutzt wird bleibt weiter genehmigungsfrei erhalten.

    Das bedeutet in Klartext, alle bisher im Umlauf befindlichen drahtlosen Mikrofon oder InEar-Monitoranlagen werden spätestetens ab diesem Zeitpunkt (1.1.2016) nicht mehr nutzbar sein.
    Das bedeutet aber auch, dass wenn in Ihrer Nähe ein LTE Sender in Betrieb genommen wird oder (!) ein Besucher vor Ort in Ihrer Veranstaltung oder Ihrem Gottesdienst sitzt, der ein eingeschaltetes LTE Handy einstecken hat, Ihre Mikrofone bereits jetzt nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren könnten.

    Ausweichfrequenzen sind
    • für den mobilen Bereich 700 - 790 MHz,
    • für den stationären Bereich 600 - 700 MHz.

    Allerdings ist dies nicht mehr so einfach wie bisher. 'Kaufen, einschalten, funktioniert' gibt es so nicht mehr. In den Bereichen liegen digitale Fernsehsender auf regional unterschiedlichen Frequenzen. Daher in Zukunft wieder eine Einzelzuteilung der Frequenzen und keine prinzipielle Freigabe. 

    Mikrofone in diesem Bereich sind zudem gebührenpflichtig und es bedarf einer Einzelgenehmigung. Der Erstantrag kostet € 130,00 einmalig, pro Funkstrecke fallen jährlich weitere € 9,80 an. Der Antrag muss bei der jeweilig zuständigen Bundesnetzagentur eingereicht werden.

    Weitere, freie Frequenzen:

    Seit dem 26.2.2011 bekommen auch Frequenz zwischen 823 - 832 MHz und 1785 - 1805 MHz eine Allgemeinzulassung, diese Bereiche sind also in Zukunft anmeldefrei.

    Für den Bereich zwischen 823 - 832 MHz ist allerdings bis heute nicht klar, ob er realistisch genutzt werden kann. Stöungen durch LTE sind anzunehmen, da dieser Bereich genau zwischen up - und downlink des LTE liegt und ursprünglich von der Bundesnetzagentur als Sicherheitsabstand freigelassen wurde. Sichere Erkenntnisse wird es erst geben, wenn praktische Erfahrungen gesammelt werden können. Erste Versuche einiger Hersteller zusammen mit der Telekom bzw. Vodafon lassen aber auf massive Störungen schliessen

    Der Bereich 1785 - 1805 MHz ist eigentlich schon länger freigegeben, erscheint aber auf Grund der Ausbreitungsbedingungen der Funkwellen eher ungeeignet für den mobilen Betrieb. Erste Endgeräte in diesem Bereich sollen auf der Musikmesse im April 2010 vorgestellt werden, man wird dann sehen.

    Zusammenfassung:

    174 - 230 MHz    mobiler Betrieb       i.d.R. keine neue Zuteilung      
    470 - 710 MHz    Rundfunk + stationär  Einzelgenehmigung auf Antrag     
    710 - 790 MHz    mobiler Betrieb       Einzelgenehmigung auf Antrag     
    790 - 814 MHz    mobiler Betrieb       Allgemeinzuteilung bis 31.12.2015
    823 - 832 MHz    keine Beschränkung    Allgemeinzuteilung               
    838 - 862 MHz    mobiler Betrieb       Allgemeinzuteilung bis 31.12.2015
    863 - 865 MHz    keine Beschränkung    Allgemeinzuteilung               
    1785 - 1805 MHz  keine Beschränkung    Allgemeinzuteilung               




    Was ist zu tun?

    Da die bisherigen Frequenzen definitiv spätestens ab 2016 nicht mehr nutzbar und zudem verboten sind, muss gehandelt werden.

    1. Frequenzplan erstellen:

    • Wieviel Sendeanlagen benötigen wir in den nächsten Jahren
    • Welche Frquenzen können in Zukunft vor Ort genutzt werden?
    • Bieten die Hersteller meiner Mikrofone diese Frequenzen an, oder muss man eventuell in höherwertige Geräte investieren?

    2. Austausch:

    Folgende Hersteller bieten Austausch bzw. die Umrüstung zum Festpreis:

    AKG:
    • Austauschaktion bis Sommer 2014
    Sennheiser:
    • Evolution (ab G2) oder höherwertig, Austausch der Platinen zum Festpreis
    Shure:
    • ab SLX Austausch der Platinen zum Festpreis
    BeyerDynamic / Mipro:
    • keine weitere Austauschaktion
    AudioTechnica:
    • keine weitere Austauschaktion



    Weitere Infos der Hersteller und Interessenvertretungen:


    Shure
    Sennheiser
    Beyerdynamic (Adressen der Niederlassungen der Bundesnetzagentur)

    DVB-T Senderliste
    Frequenzantrag



    Alle Angaben sind gewissenhaft zusammengetragen, wir können dafür aber keine Gewähr übernehmen.
    Stand 1.2.2014